Chance Onlinemarketing – dem Kunden auf der Spur

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Waren 2007 bereits 61% der Gesamtbevölkerung online, sind aktuell in  Deutschland schon 72 % der Menschen über 14 Jahren aktiv im Internet unterwegs. Innerhalb eines Jahres sind ca. 2 Mio. „Onliner“ dazugekommen, die sich über Preise und Angebote informieren, Einkäufe tätigen, Reisen buchen oder global gesprochen, sich über das World Wide Web zu Demonstrationen gegen politische Systeme zusammenfinden.

Parallel hierzu verschieben sich die eingesetzten Werbebudgets von den klassischen Medien wie Print und TV, in erheblichem Maße hin zu neuen und bisher weniger genutzten Wegen der Kundenansprache im Internet.

Zeit also für Unternehmenslenker und Marketingschaffende aller Branchen, sich auf das sich verändernde Kundenverhalten einzustellen.  Was bedeutet das für die eigene Ausrichtung? Ist Onlinemarketing nur etwas für die ganz Großen?

Weit gefehlt.  Gerade Dienstleistungsunternehmen stehen vor der Herausforderung, zuerst die Aufmerksamkeit  des potentiellen Kunden erlangen zu müssen. Doch Aufmerksamkeit alleine reicht nicht mehr aus. Der angesprochene Neukunde soll das Dienstleistungsunternehmen als kompetenten Partner wahrnehmen,  sich also bereits in der Informationsphase ein Urteil über das Unternehmen und seine Leistungen bilden können.

Bekanntheit – Vertrauen – Sicherheit – das sind die Schlagwörter, die gerade Dienstleistungsunternehmen bei allen ihren Marketingbemühungen um die Gunst des Kunden erzeugen müssen. Denn eine Dienstleistung kann nicht angefasst, nicht auf Lager produziert und nicht verkostet werden.  Vielmehr muss der Kunde bereits im Moment der Auftragsvergabe das erste Vertrauen aufgebracht haben.

Umso wichtiger ist und wird es für Unternehmen, die Trends im Onlinemarketing aufzunehmen und für sich zu nutzen.  Hierbei ist aus einer Fülle von neuen Kanälen schöpfen: Angefangen von mobilen Kanälen (Messaging, Websites und Apps) über Rich Media (Video, Podcasts und Onlinespiele) bis hin zu Social Media (Microblogs, Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter etc. und nutzergenerierten Inhalten). Die Schwierigkeit für Unternehmen ist dabei, den jeweils Erfolg versprechenden Kanal zu finden und die Elemente in die Gesamtmarketingstrategie einzubinden.

Hierbei kann es sinnvoll sein, eine zusammenhängende Gesamt-Onlinemarketingstrategie zu entwickeln, oder einfach und systematisch wichtige Themenfelder anzugehen. Dies kann nach einer ersten Analyse der bisherigen Onlineaktivitäten die Optimierung der eigenen Homepage oder der Start eines firmeneigenen Facebook-Profils sein. Wichtig ist, dem User über wahrgenommene Emotionen ein Bild des Dienstleistungsunternehmens, des Teams, der Leistungen etc. zu vermitteln, welches ihm den Schritt der ersten Kontaktaufnahme so leicht wie möglich macht. So können Eintrittsbarrieren abgebaut und Neugeschäft angebahnt werden.

An dieser Stelle zeigen wir Ihnen zukünftig einige Best-Practice Beispiele, wie sich Dienstleistungsunternehmen auf die „Digitale Revolution“ einstellen und die aktuellen Online-Marketing Trends für sich nutzen.

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